Was immer Du tun kannst oder erträumst zu können, beginne es. Kühnheit besitzt Genie, Macht und magische Kraft. Beginne es jetzt!

J. W. von Goethe

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Trunken vom Wein des Allerbarmers

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Samstag, 3. Mai 2008
Der Sufismus verkörpert die mystische, sinnliche und ekstatische Seite des Islam

„Ich bin ein Sufi. Das ist keine Krankheit, sondern eine Philosophie“, sagte Monsieur Ibrahim und fügte verschmitzt hinzu: „Auch wenn es Philosophien gibt, die eine Krankheit sind“. Der glutäugige Altstar Omar Sharif spielte den weisen Lebensmittelverkäufer und Sufi-Gelehrten Monsieur Ibrahim in Francois Dupeyrons gleichnamigem Film nach einem Roman von Eric Emmanuel-Schmitt. Erzählt wird die Geschichte des halbwüchsigen jüdischen Jungen Moses, der in einer finanziellen Notlage regelmäßig beim „Araber“ (gemeint ist der aus der Osttürkei stammende Ibrahim) Konservendosen stiehlt. Als Ibrahim ihn auf die Diebstähle anspricht, verspricht Moses kleinlaut, dass er den Schaden ersetzen werde. Der Alte aber schmunzelt nur und sagt: „Du bist mir nichts schuldig. Wenn du schon stehlen musst, dann ist es mir lieber, du tust es bei mir.“ Und er packt dem Jungen gleich noch ein paar Lebensmittel mehr in seine Tasche.

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Muslime - die "Gott- Hingegebenen"

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Samstag, 3. Mai 2008
Ein Beitrag zur Rehabilitierung einer viel geschmähten Religion

Über meiner Wohnzimmertür hängt eine wunderschöne Kalligrafie in arabischer Schrift, reicht verzierte goldene Buchstaben auf schwarzem Grund, eine Art islamischer Haussegen, der die Größe Allahs preist. Mein türkischer Vermieter (und Vormieter) hatte mir den Haussegen überlassen, nachdem meine Lebensgefährtin und ich bei der Unterzeichung des Mietvertrags bei einer Tasse türkischen Kaffees die Schönheit der Schrifttafel gelobt hatten. Einzige Bedingung: Sie müsste in Ehren gehalten werden, dürfte nie unterhalb der Höhe des menschlichen Kopfes aufgehängt werden, da dies der Respekt vor Allah gebiete.

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